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Jahresabschluss 2017

des Gemeindeverwaltungsverbandes Kämpfelbachtal beschlossen

Eisingen/Kämpfelbach/Königsbach-Stein. Die Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbandes Kämpfelbachtal tagte unter dem Vorsitz von Eisingens Bürgermeister Thomas Karst. Im Mittelpunkt der öffentlichen Tagesordnung stand die Feststellung des Jahresabschlusses für 2017. Der Verband erledigt für seine Mitgliedsgemeinden Eisingen, Kämpfelbach und Königsbach-Stein mit zusammen rund 21.000 Einwohnern die wichtigsten Aufgaben aus dem Finanz- und Personalwesen. Auch die Flächennutzungsplanung gehört in seinen Zuständigkeitsbereich. Außerdem liegt beim Verwaltungsverband die Geschäftsführung des Abwasserverbandes Kämpfelbachtal und Teile der Verwaltungsaufgaben für den Schulverband Westlicher Enzkreis.

Wie Kämmerer Kevin Jost berichtete, wurden diese Aufgaben nach dem Ergebnis des Jahresabschlusses im Jahr 2017 mit einem Aufwand in Höhe von knapp 1,1 Millionen Euro erledigt, 100.000 Euro weniger als ursprünglich im Ergebnishaushalt veranschlagt. Der Ausgabenschwerpunkt liegt bei den Personalaufwendungen mit rund 840.000 Euro. Gedeckt werden die Gesamtaufwendungen durch eine Umlage, bei der Eisingen 200.000 Euro, Kämpfelbach 280.000 Euro und Königsbach-Stein 430.000 Euro bezahlt. Der Abwasserverband erstattet den anteiligen Aufwand mit fast 100.000 Euro und der Schulverband ist mit 31.000 Euro dabei. Die Verbandsversammlung billigte den Jahresabschluss einstimmig.

Verbandsvertreter Michael Schuster (Kämpfelbach) warf allgemein die Frage auf, ob man die Jahresabschlüsse für die Gemeinden und den Verband nicht zeitnah, so etwa Ende Januar, nach Abschluss des Rechnungsjahres erstellen könne. Die Antwort von Kämmerer Jost war eindeutig. Gesetzlich gefordert ist, dass der Abschluss bis zum 30. Juni aufgestellt und bis Ende des Jahres vom Gemeinderat beziehungsweise von der Verbandsversammlung gebilligt werden soll.

In der Praxis, auch bedingt durch das neue kommunale Wirtschaftsrecht (Doppik), liegen die Grundlagen für die notwendigen Abschlussbuchungen oft erst im Mai und später vor. Das Ergebnis der Steuerberatung muss ebenfalls berücksichtigt und entsprechend verbucht werden. „Durch die Doppik hat sich der Aufwand für den Jahresabschluss deutlich vermehrfacht und das bei knappen Personal“, so der Kämmerer.

Auch die Bürgermeister weisen auf die Personalressourcen hin, die durchaus für die Erledigung aktuell drängenderen Aufgaben, beispielsweise die Einnahmensicherung und die Bestreitung der Ausgaben für die Mitgliedsgemeinden, vorrangig eingesetzt werden müssen.  

 

Text: Schott

 

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